Rainer Maria Rilke: Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen

Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen, die sich über die Dinge ziehn. Ich werde den letzten vielleicht nicht vollbringen, aber versuchen will ich ihn. Ich kreise um Gott, um den uralten Turm, und ich kreise jahrtausendelang; und ich weiß noch nicht: bin ich ein Falke, ein...
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Frieden

  Wenn Licht in der Seele ist, ist Schönheit im Menschen. Wenn Schönheit im Menschen ist, ist Harmonie im Haus. Wenn Harmonie im Haus ist, ist Ordnung in der Nation. Wenn Ordnung in der Nation ist, ist Frieden in der Welt. Aus China         Wer sehnt sich...
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Ein Frühlingszitat

Das Schöne am Frühling ist, daß er immer dann kommt, wenn man ihn am dringendsten braucht. Der Autor ist unbekannt, das Zitat wird häufig Jean Paul (1763 – 1825) zugeschrieben. In diesen Zeiten braucht man dringend Schönes, oder? Die Zuverlässigkeit, mit der auch dieses...
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„Kringel für Ringel“ – Die Ringelnatztreppe und Peter Rühmkorf

  Kürzlich waren wir in Hamburg und neben einem Fanilienbesuch und einem Konzertbesuch in der Elbphilharmonie war auch noch Zeit für einen richtigen „Touritag“. Ich wollte gerne nach Övelgönne und am Elbstrand einen Spaziergang machen. Das Wetter war grau, aber...
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© Susanne Martin

Selma Meerbaum-Eisinger: Sonne im August

Gleich einer Symphonie in Grün durchpulst von Licht und Duft und Glanz ziehn Wiesen sich und Hügel hin erfüllt von buntem Blumentanz. Die Wege liegen lang im Wind, und alle Birken neigen sich. Und wenn die Gärten verlassen sind, dann sind sie es nur für mich. Die Bänke stehen...
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© Susanne Martin

Blumengruß

    „Ich habe heute ein paar Blumen NICHT gepflückt um dir – ihr Leben mitzubringen.“ Christian Morgenstern (1871 – 1914) Wie üppig es dieses Frühjahr blühte und spießte auf den Wiesen, in den Gärten und in den Wäldern. Und ich mache es so, wie...
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Selma Meerbaum-Eisinger: Lied der Freude

Liegt das Eis so schwer und weiß und es hindert jede Regung. Ist der Fluß so still – ohne Bewegung, möchte doch gern schäumen, wild und heiß. Und es können keine Wellen rauschen, können nicht dem Lied des Winters lauschen, schlafen, eingekrümmt in tiefem Kummer, einen bösen,...
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Emanuel Geibel: Zeit zum Handeln

  Die Zeit zum Handeln jedesmal verpassen Nennt ihr: die Dinge sich entwickeln lassen. Was hat sich denn entwickelt, sagt mir an, Das man zur rechten Stunde nicht getan? Emanuel Geibel (1815 – 1884), deutscher Lyriker und Dramatiker Dieses Zitat von Emanuel Geibel...
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Wilhelm Busch: Zu Neujahr

Will das Glück nach seinem Sinn Dir was Gutes schenken, Sage Dank und nimm es hin Ohne viel Bedenken. Jede Gabe sei begrüßt, Doch vor allen Dingen: Das, worum du dich bemühst, Möge dir gelingen. Wilhelm Busch (1832 – 1908) Lange war es aus verschiedenen Gründen ruhig hier....
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Pause

Immer, wenn ich mitten im Alltag innehalte und gewahr werde, wie viel mir geschenkt ist, werden die zahllosen Selbstverständlichkeiten zu einer Quelle des Glücks. Gustave Flaubert (1821 – 1880) Heute mal kein Gedicht, sondern einfach nur 2 Zeilen, die ein Gefühl ausdrücken,...
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