© Susanne Martin

Selma Meerbaum-Eisinger: Sonne im August

Gleich einer Symphonie in Grün durchpulst von Licht und Duft und Glanz ziehn Wiesen sich und Hügel hin erfüllt von buntem Blumentanz. Die Wege liegen lang im Wind, und alle Birken neigen sich. Und wenn die Gärten verlassen sind, dann sind sie es nur für mich. Die Bänke stehen...
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Pause

Immer, wenn ich mitten im Alltag innehalte und gewahr werde, wie viel mir geschenkt ist, werden die zahllosen Selbstverständlichkeiten zu einer Quelle des Glücks. Gustave Flaubert (1821 – 1880) Heute mal kein Gedicht, sondern einfach nur 2 Zeilen, die ein Gefühl ausdrücken,...
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Rainer Maria Rilke: Spiegelung im Teich

Mag auch die Spieglung im Teich oft uns verschwimmen: Wisse das Bild. Erst in dem Doppelbereich werden die Stimmen ewig und mild. Rainer Maria Rilke (1875 – 1926) (aus: Die Sonette an Orpheus, I/IX) Womöglich ist es ein Frevel, nur einige Zeilen aus einem Gedicht zu...
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Friedrich Hölderlin: Abendphantasie

Vor seiner Hütte ruhig im Schatten sitzt Der Pflüger, dem Genügsamen raucht sein Herd. Gastfreundlich tönt dem Wanderer im Friedlichen Dorfe die Abendglocke. Wohl kehren itzt die Schiffer zum Hafen auch, In fernen Städten, fröhlich verrauscht des Markts Geschäftger Lärm; in...
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