Karl Friedrich Mezger: Im September

Schon loht die Rebenlaube Purpurn am Haus empor, Und dunkel schaut die Traube Durchs rote Laub hervor! Die Immlein sammeln müde Bei mildem Sonnenschein Aus der Resedenblüte Den letzten Honig ein. Kurz war das Sonnenleben. Bald wird nun – über Nacht – Der Todesengel...
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Eduard Mörike: Septembermorgen

  Im Nebel ruhet noch die Welt, Noch träumen Wald und Wiesen: Bald siehst du, wenn der Schleier fällt, Den blauen Himmel unverstellt, Herbstkräftig die gedämpfte Welt In warmem Golde fließen. Eduard Mörike (1804-1875) Ich finde es einfach immer wieder schön, wie es Eduar...
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Conrad Ferdinand Meyer: Der römische Brunnen

Aufsteigt der Strahl, und fallend gießt Er voll der Marmorschale Rund, Die, sich verschleiernd, überfließt In einer zweiten Schale Grund; Die zweite gibt, sie wird zu reich, Der dritten wallend ihre Flut, Und jede nimmt und gibt zugleich Und strömt und ruht. Conrad Ferdinand...
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