376 S.
ISBN 9783709981030
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Lockvogel

Beschreibung

Dieser Krimi reizte mich für meine Juryarbeit bei den Stuttgarter Kriminächten. Daß er in Österreich spielt, war ein schönes Goodie für mich – war er doch wunderbar geeignet als Urlaubsleküre in unserem Tiroler Feriendomizil. Ich bedanke mich beim Haymon Verlag für das Rezensionsexemplar.

Der Inhalt

Ich greife gerne auf die Inhaltsangabe zurück, die vorne im Buch steht: “Toni ist Schauspielschülerin, pleite und verzweifelt: Ihr Freund hat sich mit ihren Ersparnissen abgesetzt. Privatdetektiv Edgar Brehm könnte ihn suchen. Doch wie soll Toni ihn bezahlen?

Zeitgleich bekommt Brehm einen zweiten Auftrag auf den Tisch: Einem anonymen Tagebuch zufolge soll Starregisseur Alexander Steiner vor Jahren gegenüber einer jungen Schuspielerin seine Machtposition ausgenutzt haben. Sind die Anschuldigungen wahr? Wer ist die Verfasserin? Und hat der Tod eines Mannes auf einer von Steiners High-Society-Partys etwas damit zu tun? Wie praktisch, daß gerade eine Schauspielschülerin bei Brehm aufgetaucht ist, die ihn nicht bezahlen kann: Toni wird als Lockvogel engagiert.” (© Haymon Verlag)

Meine Meinung

Dieser Krimi hat sich flott weggelesen. Die beiden Hauptfiguren Toni und Edgar Brehm bilden ein unterhaltsames Ermittlerpaar, die Handlung war spannend, kam ohne große Brutalität aus, war immer wieder auch mit einem Augenzwinkern versehen und wartete am Ende mit einer überraschenden Lösung auf. Tonis Leben als Schauspielschülerin und die Blicke in die High-Society des Films waren glaubwürdig beschrieben, hier merkt man deutlich, daß Theresa Prammer selbst eine Schauspielschule besucht hat und Theatererfahrung hat.  Auch wenn das vom Verlag auf seiner Homepage angekündigte Meeto – Thema nicht die große Rolle spielt, die ich erwartet hätte, schwang es immer wieder mit. Natürlich war die Vorgehensweise der beiden Ermittler nicht wirklich realistisch, aber sie passte gut zu der gewissen Leichtigkeit des Tonfalls. Müsste ich diesen Krimi mit anderen vergleichen, fielen mir am ehesten die von Tatjana Kruse ein, auch wenn dieser hier viel weniger komödiantisch und der Humor nicht so schwarz ist.

Fazit: Leser:innen, die einen ernsthaften Kriminalroman suchen, werden von diesem Krimi eher enttäuscht sein, aber wer einen unterhaltsamen Roman mit Kriminalfall und humorvollem Unterton sucht, wird dieses Buch gerne lesen! Für mich jedenfalls war es genau die richtige Urlaubslektüre.

Hier können Sie einen Blick ins Buch werfen

Wenn Sie Lust bekommen haben, das Buch zu lesen, können Sie es in den beiden Vaihinger Buchhandlungen buch+musik oder Vaihinger Buchladen bestellen oder herunterladen. Die Links führen direkt in die jeweiligen Webshops.

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Über die Autorin/den Autor
war die Chefin der Schiller Buchhandlung und verantwortlich dafür, daß der Laden lief. Ihre Hauptaufgaben waren neben dem Verkauf die Betreuung der Website und der Social Media Aktivitäten, die Organisation der Veranstaltungen, der Wareneinkauf und die Oberhoheit über die Zahlen. Nach der Schließung der Buchhandlung im Februar 2018 hat sie die Webseite der Buchhandlung in diesen Blog umgewandelt. Sie liest weiter und berichtet über ihre Bucherlebnisse hier.