35 Jahre Stuttgarter BücherFrauen
Seit 36 Jahren gibt es das Branchennetzwerk BücherFrauen und seit 35 Jahren gibt es auch eine Regionalgruppe Stuttgart. Genauso lange bin auch ich im Netzwerk dabei, dem ich mich, trotz Ruhestand, immer noch sehr verbunden fühle.
- Der lauschige Verlagsgarten war eine wunderbare Kulisse für Gespräch und Austausch
- Auch im Verlag standen die Türen für die Gästinnen offen
Dass 35 Jahre ein Grund zum feiern sind, dachte sich auch eine kleine, aber feine Planungsgruppe, die mit viel Elan ein Jubiläumsfest vorbereitete. Wie immer galt es, den Spagat zwischen tollen Ideen und finanziellen Möglichkeiten auszubalancieren und so war das Angebot von Maria A. Kafitz, Lektorin und Verlagsleiterin der Stuttgarter Verlage Freies Geistesleben & Urachhaus, das Jubiläum in den Räumen und im Garten des Verlages zu feiern hoch willkommen. Klar war auch sehr schnell, dass es vor allem eine Feier sein soll, in der fachlicher und privater Austausch im Mittelpunkt stehen sollen. Denn das ist ja der Kern unseres Netzwerkes: Austausch über Branchengrenzen hinweg und Neugier aufeinander.
- Gastgeberin Maria A. Kafitz
- Barbara Scholz blickt auf 35 Jahre Stuttgarter Regionalgruppe zurück
Natürlich durfte ein offizieller Teil nicht fehlen: Nach einer stimmungsvollen Begrüßung durch Hausherrin Maria A. Kafitz hieß auch Ulrike Dörr, langjährige Städtesprecherin und jetzt Teil des Stuttgarter Orgateams, die 35 Gäste willkommen, die sich bei strahlendem Sommerwetter im lauschigen Garten des Verlages eingefunden hatten. Angelika Rausch verlas ein Grußwort unserer 1. Vorsitzenden Yvonne de Andrés.
Dann blickte Barbara Scholz zurück auf 35 Jahre BücherFrauen und ließ noch einmal die Höhepunkte vorüberziehen: Die erste Veranstaltung 1992 auf den Stuttgarter Buchwochen, auf denen die Regionalgruppe bis heute jedes Jahr vertreten ist, wegweisende Jahrestagungen, auf denen auch neue Formate erprobt wurden, viele Mentoringrunden, in denen Mentorinnen und Mentees gemeinsam an der Erreichung eines vorher definierten Zieles arbeiteten, Kooperationsveranstaltungen mit zahlreichen Partnerinstitutionen in der Stadt – die Liste ließe sich noch lange fortsetzen.
Wichtig war dem Orgateam auch, Einblicke in 2 überregionale Leuchtturmprojekte zu geben: Ina-Mareen Häberle stellte die BücherFrauen Akademie vor und Juliane Voorgang das Mentoringprojekt, das seit Corona nicht mehr regional, sondern überregional weitgehend digital durchgeführt wird.
- Prosit!
- Es gab auch viel zu lachen
- Wem die Sonne zu kräftig war…
- …floh in den Schatten
Danach hieß es feiern! Ein süß-salziges Büffet, zu dem viele Teilnehmerinnen beigetragen hatten sorgte für das leibliche Wohl und es fand ein lebhafter Austausch statt – drinnen wie draußen. Ich freute mich sehr, viele Weggefährtinnen aus früheren Zeiten zu treffen, die ich lange nicht gesehen, hatte, denn es waren auch viele Frauen, die sich aus unterschiedlichen Gründen aus der aktiven Netzwerkarbeit zurückgezogen haben, gekommen. So konnte nicht nur ich frühere Kontakte wiederbeleben und die Wiedersehensfreude war allenthalben spürbar.
Nach 5 Stunden war Schluss und es fanden sich viele helfende Hände, die beim Aufräumen zupackten. Und das ist vielleicht genau das, was die Stuttgarter Regionalgruppe auszeichnet und was Yvonne de Andrés in ihrem Vorwort treffend formulierte: Sie ist „ein Motor innerhalb der BücherFrauen. Ein Ort, an dem Neues entsteht, Vernetzung gelebt wird und Unterstützung ganz konkret spürbar ist.“
Danke dem engagierten Planungsteam und vor allem Maria A. Kafitz sowie den Verlagen Freies Geistesleben & Urachhaus, die für uns ihre Türen und den Garten öffneten. Es war uns allen ein großes Fest!
© für alle Bilder: Susanne Martin

















