Barbara Scholz hat ein Buch gelesen, das  sie nicht nur angesichts des Gazakrieges, sondern auch aufgrund der jüngsten Bestrebungen der momentanen insraelischen Regierung im Westjordanland  für unbedingt lesenswert hält. Es wurde 2024 ausgezeichnet mit dem Pulitzer-Preis in der Kategorie ‚General Nonfiction‘:

Die Geschichte einer Tragödie: Ein mit palästinensischen Grundschülern besetzter Bus wird von einem Sattelschlepper gerammt, kippt um und geht in Flammen auf. Sechs Kinder und eine Lehrerin kommen dabei ums Leben. Die Überlebenden erleiden zum Teil schwerste Verbrennungen und Verletzungen, so verliert z.B. der Busfahrer beide Beine. Die unklaren Zuständigkeiten und teilweise Straßensperrungen führen dazu, dass die Rettungskräfte viel zu spät eintreffen. Doch israelische und palästinensische Zivilisten versuchen zu helfen, um so viele Kinder wie möglich zu retten. So sind bereits alle  Kinder geborgen, die Verletzten durch Privatautos in Kliniken gebracht.

Abed Salama ist der Vater eines der Kinder, und wir gehen mit ihm auf die verzweifelte Suche nach seinem Sohn. Die Schilderung des Unfalls  und aller Folgen spielt sich an einem einzigen Tag ab. Dazwischen  werden die unterschiedlichen Lebensgeschichten der betroffenen Menschen und ihrer Verwandten einfühlsam geschildert.

Mit dieser auf Tatsachen beruhenden Schilderung gibt der Autor der Geschichte des israelisch-palästinensischen Konflikts ein zutiefst menschliches Gesicht. Selten wurden die Auswirkungen israelischer Siedlungspolitik für das tägliche Leben im Westjordanland so bewegend beschrieben. (aus dem Klappentext)

Wenn Sie das Buch lesen möchten, können Sie es im Vaihinger Buchladen bestellen oder herunterladen. Der Link führt direkt zum Titel im Webshop.