Ein Samstag im August von Birgit Bachmann

Dieser Roman wurde mir im Vaihinger Buchladen empfohlen und ich bedanke mich für den Tipp und dafür, dass ich ein Rezensionexemplar ausleihen durfte!

Im Mittelpunkt dieses Familienromans stehen 4 Frauen einer Familie: Sigrid, ihre beiden Töchter Elvira und Mona sowie ihre Schwiegertochter Kathi. Ein Wochenende im August bildet den Auftakt für familiäre Verwerfungen, die in den kommenden Wochen dazu führen, dass die Beziehungen neu gesehen werden müssen und manches, was bisher als gesetzt galt, sich ganz neu darstellt: Mona erfährt von ihrer Mutter ein bisher gut gehütetes Geheimnis, das sie ziemlich aus der Bahn wirft. Elvira und ihr Mann Jobst begegnen auf der Rückreise aus dem Urlaub einem Paar, durch das sie in ein Familiendrama hineingezogen werden, durch das auf sie noch einmal anders auf ihre Beziehung schauen. Kathi hat schon immer Probleme mit ihrer Schwägerin Elvira. Und irgendetwas stimmt mit ihrem jüngsten Sohn Fiete nicht. Als Elvira sie darauf anspricht, verliert sie die Geduld mit ihr.

Ich habe diesen Roman gerne gelesen. Im Prolog heißt es „Familie ist eine Flickendecke“ und so ist es nur folgerichtig, dass Birgit Bachmann aus der Pespektive der sechs Familienmitglieder erzählt und so eine Flickendecke entsteht, die, wie im Prolog angedeutet, kratzt, zudeckt und die Luft zum Atmen nimmt, sich aber auch anschmiegt, tröstet und durch ihren Geruch zurück in die Kindheit führt. Dabei erzählt sie ruhig und unaufgeregt, hält dabei aber durchgehend die Spannung, so dass ich den Schicksalen der Protagonist:innen bis zum Schluss gerne gefolgt bin.

Solide und spannende Unterhaltung für alle, die sich gerne in Familien und ihre Schicksale hineinbegeben. Leseempfehlung!  

Wenn Sie Lust bekommen haben, das Buch zu lesen, können Sie es im Vaihinger Buchladen bestellen oder herunterladen. Der Link führt direkt zum Titel im Webshop.