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Dafür, dass wir heutzutage eigentlich nur sehr wenige Eckdaten über sein Leben wissen, wurde ganz schön viel über ihn geschrieben. Und dabei hin und wieder auch ganz schön wild spekuliert. Es lässt sich ja auch vortrefflich spekulieren und phantasieren, wenn man kaum befürchten muss, dass plötzlich ein Literaturwissenschaftler um die Ecke geschossen kommt und alles hieb und stichfest widerlegt, was man sich da so nett zusammen gesponnen hat.
Wir wissen zum Beispiel nicht, wie der Mann wirklich ausgesehen hat. Es gibt ein paar wenige Porträts, von denen es heißt, er könnte Gegenstand der Abbildungen gewesen sein. Belegen lässt sich das nicht. Aber das macht nichts. Um so leichter lässt es sich auf die eigene Phantasie zurück greifen. Eine angesehene Universitätslehrerin der 1930er Jahre war beispielsweise der festen Überzeugung, dass man allein durch die gründliche Lektüre seiner Werke auch auf seine äußere Erscheinung schließen könne. Sie kam zu dem Ergebnis, dass er „ein kompakt und gut gebauter, aber vermutlich eher schlanker Mann“ gewesen sei, „sich körperlich flink und behände, selbstbewusst kraftvoll und außerordentlich elegant bewegt und einen klugen, scharfen Blick“ gehabt habe. Frei nach dem Motto: Wer so gut schreiben konnte, der musste einfach auch gut aussehen. 
Was der Nachwelt erhalten geblieben ist, und das ist eigentlich ein kleines Wunder, ist sein umfangreiches literarisches Werk. Zu verdanken haben wir diesen Umstand zwei engen Freunden und Kollegen, die sieben Jahre nach seinem Tod eine Folioausgabe seines Gesamtwerkes herausgegeben hatten, die u.a. siebzehn Stücke enthielt, die zu diesem Anlass überhaupt zum ersten Mal gedruckt worden waren und auf diese Weise erhalten geblieben sind.
Wir haben es also mit einem sehr umfangreichen und abwechslungsreichen literarischen Werk zu, aber den Autoren, der hinter dem Ganzen steckt, kennen wir kaum. Wir würden aber gerne viel mehr über ihn wissen. Und natürlich ertappt man sich als Leser bei dem Gedanken, dass der Autor doch bestimmt irgendwelche Spuren in seinen Schriften hinterlassen haben muss, die auf seinen Charakter und sein Leben schließen lassen. Wäre dieser Autor in einer heutigen Talkshow zu Gast, würde man ihn ganz sicher der beliebten Standardfrage aussetzen, wie hoch denn der prozentuale Anteil an eigenen Erfahrungen und Selbsterlebtem in seinen Texten sei. 
Ein amerikanischer Autor mit Wahlheimat England, der die Masse an  Sekundarliteratur noch um ein weiteres (sehr lesenswertes) Buch bereichert hat,  bringt dieses Dilemma folgendermaßen auf den Punkt: „ Wenn wir nur seine Komödien hätten, hielten wir ihn für eine Frohnatur. Hätten wir nur die Sonette, wäre er ein Mann dunkelster Leidenschaften. Nach einer Auswahl seiner anderen Werke zu urteilen, hielten wir ihn abwechselnd für ritterlich-galant, intellektuell, heiter unbeschwert, liebevoll, für einen Metaphysiker, Melancholiker, Machiavellianer, Neurotiker und vieles mehr (...).“
Eines der wenigen Daten, die belegt werden können, ist das Datum seiner Taufe. Und so hat man seinen Geburtstag einfach auf drei Tage vor der Taufe festgelegt, da es damals üblich war, auf Grund der hohen Säuglingssterblichkeit die Taufe so zeitnah wie möglich hinter sich zu bringen. Auf die heutige Zeitrechnung ist dieses festgelegte Geburtsdatum aber sowieso nicht eins zu eins übertragbar, da zum Zeitpunkt seiner Geburt noch der alte Julianische Kalender galt. Erst 1582 wurde der Gregorianische Kalender erstellt, aber in seinem Heimatland hat man bis 1751 weiter den Julianischen Kalender verwendet, sehr zur großen Freude aller Historiker.  Streng genommen müssten wir also seinen Jahrestag an einem 3. Mai begehen. Aber wir bleiben lieber bei dem Datum, an das wir uns jetzt alle schon so schön gewöhnt haben, sonst würde womöglich die ganze Buchwelt durcheinander geraten.
Wie heißt der berühmte Schriftsteller, dessen Wortspiel und Sprachwitz auch heute noch nichts von seinem Reiz eingebüßt hat?

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