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Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich 1993 in der Stadtbücherei, immer auf der Suche nach neuen Anregungen, auf einen skandinavischen Autoren stieß, von dem ich noch nie etwas gehört oder gelesen hatte. Aber Romane, die im hohen Norden spielen, waren und sind mir immer willkommen. Und am allerliebsten Krimis, nachdem ich die Klassiker von Sjöwall/Wahlöö für mich entdeckt hatte. Also verließ ich die Bücherei äußerst zufrieden mit zwei Büchern aus einem mir damals auch nicht näher bekannten Verlages namens edition q. Nach der Lektüre immer noch sehr zufrieden, musste ich aber zu meinem großen Bedauern feststellen, dass es noch keine weiteren Krimis aus der Reihe gab, zumindest nicht in deutscher Übersetzung.  Das sollte sich aber bald ändern.
Im selben Jahr machte ich auf einer Reise durch den hohen Norden nicht ganz zufällig auch in einem kleinen Küstenstädtchen Station. Zu der Zeit ahnte weder ich noch sonst jemand, dass dieser eher verschlafene Ort einmal zu einem beliebten Ziel von begeisterten Lesern aus aller Welt werden würde, die den Spuren ihres Helden folgen wollen.
Aber zurück ins Jahr 1993.  Es war Nachsaison und wenig Menschen unterwegs. Hier schien irgendwie die Zeit stehen geblieben zu sein. Seit dem Mittelalter hatte sich in der Altstadt nicht sehr viel verändert, 300 erhaltene Fachwerkhäuser und malerische Altstadtgässchen lockten potentielle Touristen.
Beim pflichtbewussten Fotografieren eines der besagten Fachwerkhäuser kamen wir mit zwei netten älteren Herren ins Gespräch,  beide in historische Feuerwehruniformen gekleidet. Das passende historische Feuerwehrfahrzeug stand ebenfalls parat. Man lud uns zu einer Fahrt mit demselben ein und so kutschierten wir im gemächlichen Tempo, geräuschuntermalt vom Bimmeln der Feuerwehrglocke,  durch die Altstadt bis zum Rathaus, wo schon eine Gruppe junger Leute wartete. Man klärte uns auf, dass es in diesem Ort Brauch ist, die Braut und ihre Freunde vor der Hochzeit auf dem Feuerwehrauto durch die Stadt zu kutschieren.
Und heute, so las ich erst kürzlich auf der Internetseite dieser nun um eine Attraktion reicheren Stadt, kann man auf eben diesem Feuerwehrauto eine geführte Tour auf den Spuren des berühmten Romanhelden machen, der hier lebt und arbeitet -  und immer wieder mit seinem Beruf und auch mit seinem Privatleben hadert.
„Ich verdränge ständig, dachte er. Und dann auch noch all das, wozu ich einfach nicht komme. Ich suche nach den Mördern der Toten und komme nicht dazu, mich den Lebenden zu widmen. Einen schwindelerregenden, kurzen Moment lang war sein gesamtes Bewusstsein von einem einzigen Wunsch erfüllt. Aufzubrechen. Zu fliehen. Ein neues Leben anzufangen. Dann stellte er sich auf das kleine Podest und hieß alle zur Pressekonferenz herzlich willkommen (...).“
Vielleicht sind gerade die sehr menschlichen Züge der Hauptfigur der Grund für den bemerkenswerten Erfolg der Krimireihe. Hier ist kein Superheld am Werk, sondern ein Mensch, der einen Job macht, der ihn immer wieder an der Welt im allgemeinen  und den Menschen im besonderen zweifeln lässt. Mal abgesehen davon, dass die Krimis natürlich unglaublich spannend erzählt sind.  
Ursprünglich war die Serie auf neun Bände festgelegt. Aber die großen Vorbilder Sjöwall/Wahlöö haben ihren Kommissar Beck ja auch in zehn Fällen ermitteln lassen....
Wie heißt der Roman, in dem der bekannte Polizist seinen ersten Auftritt hat? Und wie ist der Name des erfolgreichen Schriftstellers?
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