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In seiner Heimat hatte der Autor mit seinen humorvollen Romanen keinen nennenswerten Erfolg. Der deutsche Literaturmarkt hingegen nahm ihn mit offenen Armen in Empfang. Der sogenannte britische Humor, in diesem Fall besonders liebenswert ausgeprägt, war ein echter Exportschlager. Warum die Briten selbst damit scheinbar nicht so viel anfangen konnten, wäre gelegentlich mal eine Untersuchung wert.
Für seinen ersten Roman erhielt der 1910 in Derby geborene Bankangestellte und spätere BBC-Mitarbeiter die italienische "Goldene Palme des Humors" (die Italiener schätzen den britischen Humor also auch). Trotz dieser Auszeichnung wurde sein zweiter Roman in England nur 5 000 Mal verkauft. Davon kann man kaum leben, wenn man als freier Schriftsteller arbeiten möchte. Seinen Arbeitsplatz bei der Bank kündigte der bereits 56 Jährige erst, als sich der amerikanische und vor allem der deutsche Markt, genauer der Rowohlt Verlag, um seinen zweiten Roman bemühten. Zwischen 1967/68 führte dieser Roman ein Jahr lang die Spiegel-Bestsellerliste an. Deutlich unterstützt wurde der Erfolg noch durch die Verfilmung von Kurt Hoffmann, die 1968 die Kinokassen füllte.
Die liebenswert komische Familiengeschichte fiel in einem Deutschland zwischen Wirtschaftskrise und Studentendemos auf fruchtbaren Boden. Der Autor nutzte die Gunst der Stunde und schrieb noch einige Fortsetzungsbände für den deutschen Markt, die aber nicht mehr so erfolgreich wurden wie die ersten zwei Romane.
Dass der Engländer ein großer Shakespeare-Liebhaber war - er schrieb u.a. eine dreiteilige Shakespeare-Biographie - färbte auch auf seine humorvollen Texte ab. Ein Beispiel aus dem gesuchten Roman macht dies deutlich. Die Szene beginnt mit Tränen am Weihnachtsmorgen, der besorgte Vater fragt nach und es entspinnt sich folgender Dialog:

"Ich habe keinen Briefbeschwerer bekommen, sagte (...). "Doch, natürlich", versicherte Paps voller Überzeugung. Verflixt, er hatte ihn doch selbst hineingesteckt. "Wo denn?", fragte (...) schmollend. Paps begann, in dem Papierhaufen, in dem er und (...) bis zu den Knien standen, herumzuwühlen. Er fand den Hirsch. "Na und, was ist denn das?", fragte er triumphierend. "Keine Ahnung", sagte (...). " Was soll das denn sein?" Paps seufzte. "Die Frage war rein rhetorisch." "Was ist rhetorisch?" "Laß das mal jetzt", lenkte Paps ein. "Das ist dein Briefbeschwerer." " Das ist aber kein Briefbeschwerer. Das ist ein Pferd mit Bäumen". "Ein Hirsch ist das." "Du hast aber gesagt, es ist ein Briefbeschwerer." Paps wischte sich die Hände an seinem Taschentuch ab. " Er ist ja ganz naß", sagte er überrascht. "Ich habe versucht, ihn in der Badewanne schwimmen zu lassen. Ist gleich untergegangen", sagte (...) vorwurfsvoll. Du lieber Himmel, dachte Paps. Was für eine Unterhaltung morgens um sieben. "Natürlich geht er unter", schrie er. Weihnachten, ermahnte er sich. Friede auf Erden. Geduldig erklärte er: "Wenn du etwas in der Badewanne schwimmen lassen willst, dann gibt es kaum etwas weniger Geeignetes als einen Briefbeschwerer." "Ich wollte ihn ja gar nicht in der Badewanne schwimmen lassen." "Aber du hast doch gesagt...". "Wenn man etwas bekommt, von dem man nicht weiß, was es ist, lässt man es immer erst einmal in der Badewanne schwimmen", belehrte ihn (...). "Aber doch keinen Briefbeschwerer", sagte Paps. " Es ist doch auch kein Briefbeschwerer", widersprach (...). Jetzt sind wir wieder am Anfang, dachte Paps.

Wie heißt der Autor, der im Oktober vor zehn Jahren starb? Und wie ist der Titel seines populären Romans, der fast schon zu einer Art Sprichwort wurde?

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