Nach 10 Jahren Arbeit sollte nun endlich das Hauptwerk des englischen Schriftstellers veröffentlicht werden. Zu dessen Kummer wollte der Verlag aber großzügige Kürzungen vornehmen. Der Autor schlug verzweifelt vor, dem Roman ein erklärendes Vorwort voranzustellen, um die Leser über Länge, Inhalt und Intention zu informieren. Folgendes Zitat stammt aus diesem Vorwort:”Wenn Sie sagen, nun ja, ein guter Wein braucht kein Reklameschild, dann kann ich nur antworten: tja, ich spreche aber nicht von gutem Wein, sondern von Mescal, und, ganz abgesehen von dem Schild, ist man erst einmal in der Cantina, braucht man Salz und Zitronen, um den Mescal herunterzubekommen.
Ein solches Vorwort, wenigstens erhoffe ich mir das, könnte für ein wenig Zitronen und Salz sorgen.” Wer den Autoren kennt, weiß spätestens jetzt, von wem hier die Rede ist. Für die anderen noch ein paar Hinweise. Der Roman erschien 1947 ungekürzt. Wie in Joyce’Ullysses spielt die Handlung an einem Tag. Der seelische und körperliche Zustand der Hauptfigur ist durchaus mit dem des Autoren zu vergleichen. Mit diesem Roman beschreibt er quasi sein eigenes Ende. Er wurde 1909 geboren und starb mit 48 Jahren. Im angelsächsischen Raum wurde er zur Kultfigur. 1984 legte John Houston eine brillante Verfilmung mit Albert Finney in der Hauptrolle vor.
Wer war’s? Und wie heißt der Titel seines Romans?
Lösung








