"Ich finde keine Freude in den Drogen, denen ich mich so hemmungslos überlasse. Es geschah nicht aus Spaß, daß ich Leben, Ruf und Verstand aufs Spiel gesetzt habe. Es geschah als verzweifelter Wunsch, quälenden Erinnerungen zu entfliehen, aus einem Gefühl der unerträglichen Einsamkeit heraus und der Angst vor dem drohenden Untergang." Düstere Worte eines Schriftstellers, dessen Leben wahrlich nicht mit übermäßig viel Sonnenschein gesegnet war. Er schrieb sie kurz vor seinem Tod im Oktober des Jahre 1849. Seine wunderbaren Erzählungen hinterlassen beim Lesen eine ähnlich düstere Stimmung. Er gab dem Tod eine zentrale Rolle in seinen Werken. Wer seine Lebensgeschichte kennt, verwundert dies nicht. Immer wieder mußte er hilflos mit ansehen, wie ihm nahestehende Menschen langsam von der Schwindsucht dahingerafft wurden. Er ging als bedeutendster und einflußreichster Vertreter der amerikanischen Romantik in die Literaturgeschichte ein. Der Lyriker Charles Baudelaire trug mit der Übersetzung ins Französische dazu bei, daß dessen Werke auch in Westeuropa bekannt wurden. Zudem gilt er als einer der Begründer des Kriminalromans, denn er hat die seither immer wieder gern kopierte Figur des Meisterdetektivs ins Leben gerufen.
Wie heißt der Autor? Und wie heißt die Erzählung, in der dem Meisterdetektiv zum ersten Auftritt verholfen wird?
Lösung








