Tag: Frankreich

Jean-Luc Bannalec: Bretonische Verhältnisse

Lesen Sie gerne Kriminalromane, in denen es nicht ganz so blutrünstig zugeht, sondern in denen man auch noch ein wenig von einem Land oder Landstrich mitbekommt? Dann versuchen Sie es doch mal mit “Bretonische Verhältnisse”. Wie der Titel schon sagt, spielt dieser Krimi in der Bretagne und Sie lernen nicht nur einen schönen Landstrich und seine (Kunst)Geschichte kennen, sondern auch einen eigenwilligen Kommissar, der viel zu viel Kaffee trinkt und Pinguine liebt.

Ich habe dieses Buch für die Krimikiste rezensiert. Sie können diese Besprechung hier anhören.

Eine Bestellmöglichkeit sowie eine kürzere Besprecheung finden Sie hier.

Auch der hessische Rundfunk hat das Buch besprochen. Sie können die Rezension hier nachlesen.

Susanne Martin

Hinterlasse einen Kommentar März 27, 2012

Wiedergelesen: “Ich ein Tag sprechen hübsch” von David Sedaris

In diesem Roman schreibt Sedaris den mit Nackt begonnenen “Roman in autobiographischen Geschichten” fort. Und nichts anderes als das haben wir uns gewünscht, nachdem wir Nackt mindestens dreimal gelesen und uns genau so oft von Harry Rowohlt haben vorlesen lassen. Enfin! – um es in der Sprache von Mr. Sedaris Wahlheimat Frankreich zu sagen. Vorallem die Kapitel, in denen er seinen persönlichen Kampf mit der französischen Sprache antritt, sind einfach Zucker! Man wird sofort wieder an den zähen Französischunterricht während der Schulzeit erinnert und kann mit dem tapferen “Amerikaner in Paris” so richtig schön mitleiden.

Sedaris schreibt einfach brillant und wunderbar komisch – wenn man mit dem Buch durch ist, verspürt man den Zwang, es sofort jemandem vorzulesen! Denn Lachen ist gesund und es gibt ja kaum was Schöneres, als seine Mitmenschen zum Lachen zu bringen! Ein Buch also, das es wert ist wieder(vor)gelesen zu werden!

Natalie Puttkammer

Das Buch in der Schiller Buchhandlung bestellen

Hinterlasse einen Kommentar August 5, 2011

Wiedergelesen: “Das Schweigen des Meeres” von Vercors

Bereits 1942 ist diese Erzählung des französischen Résistancekämpfers Vercors alias Jean Marcel Bruller erschienen. Es ist die Geschichte des deutschen Offiziers und Frankreichliebhabers Werner von Ebrennac, der während der Besatzung in Frankreich bei einem alten Mann, dem Ich – Erzähler und seiner Nichte untergebracht ist. Ebrennac verbringt die Abende bei seinen Qaurtiergebern und spricht über seine Liebe zu Frankreich, die Musik und die Zukunft der deutsch-französischen Kultur. Onkel und Nichte schweigen – so wie das Meer. Nach einem Besuch in Paris, bei dem er auch einem Jugendfreund begegnet, offenbart sich Ebrennac der ganze Zynismus des Nazismus und desillusioniert meldet er sich an die Ostfront.

Eine sehr beeindruckende Novelle, die es unbedingt wert ist, wiedergelesen zu werden! Für diese deutsche Neuauflage wurde sie um ein Essay von Ludwig Harig sowie ein Nachwort und eine Zeittafel ergänzt.

Susanne Martin

Hinterlasse einen Kommentar Juli 1, 2011


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