Kategorie: Wiedergelesen

Wiedergelesen: “Die kalte Legende” von Robert Littell

LittellLegende

Auf der Suche nach entführten Hunden und verschwundenen Ehemännern

Dieses Buch können Sie lesen als Roman, der einen Privatdetektiv zum Helden hat: Martin Odum lebt in New York in einer heruntergekommen Billardhalle, die er sich zur Wohnung eingerichtet hat, einen Stock über einem China Restaurant in Brooklyn. Er züchtet Bienen und alles, was er über den Beruf des Privatdetektivs weiß, hat er sich aus den Filmen mit Humphrey Bogart abgeschaut. Seine Auftraggeber sind betrogene Ehefrauen, Ehemänner, denen von der Exfrau der Hund gekidnappt wurde, um ausbleibende Unterhaltszahlungen einzutreiben und ähnliches. Den Fall den ihm eine junge Russin andienen will, nämlich den verschwundenen Ehemann ihrer Schwester zu finden, will er eigentlich gar nicht annehmen.

Agentenroman oder Politthriller?

Sie können das Buch aber auch als Agentenroman lesen: Denn als Martins ehemalige Chefin, die stellvertretende Leiterin für Operationen bei der CIA ihm  rät, die Finger von dem Fall zu lassen, ist seine Neugier geweckt. Martin Odum war also früher CIA Agent – und ob er nun eigentlich wirklich Martin Odum ist, das weiß er nicht genau. Während seiner Zeit als Agent hatte er nämlich verschiedene Legenden – so war er eine Zeitlang Dante Pippen, ein ehemaliger Kämpfer der IRA und auch als ehemaliger Waffenhändler Lincoln Dittmann kam er wunderbar zurecht. Dumm nur, dass er über all diesen Legenden nicht mehr so recht weiß, wer er eigentlich wirklich ist. Die Psychologin, die ihn vor seinem Ausstieg aus der CIA behandelte hält ihn für eine multiple Persönlichkeit, die ein wichtiges Erlebnis verdrängt hat. Fest steht jedenfalls, dass seine Tätigkeit als Agent ihn in Krisengebiete rund um den Erdball geführt hat. Also vielleicht doch ein Politthriller?

Mein Tipp für Fans von spannender Unterhaltung abseits des Mainstream !

Auf jeden Fall beginnen Martin Odum, Lincoln Dittmann und Dante Pippen gegen den Willen ihrer ehemaligen Chefin nach dem verschwundenen Ehemann zu suchen und geraten sehr schnell in ein groß angelegtes Komplott, dass sie auch in Martin Odums Vergangenheit zurückführt….

Mehr möchte ich Ihnen über den Inhalt gar nicht verraten. John Littell ist ein spannendes, anspruchsvolles Buch gelungen, das 2007 zu Recht ganz oben auf der KrimiWelt – Bestenliste stand. Am Anfang müssen Sie sich vielleicht ein wenig einlesen, denn immer wieder wechseln die erzählenden Personen, die Zeitebenen und die Orte. Auf jeden Fall empfehle ich diesen Roman allen, die gerne Spannungsromane lesen, die etwas abseits vom Mainstream liegen. Und ob Sie es nun als Krimi oder als Politthriller oder als Agentenroman lesen – das entscheiden Sie am besten selbst!

Und ganz egal wie Sie es dann lesen, dieser Thriller ist es wirklich wert, wiedergelesen oder ganz neu entdeckt zu werden!

Susanne Martin

Hinterlasse einen Kommentar Februar 13, 2013

Wiedergelesen: “Lila, Lila” von Martin Suter

Wenn man ein fremdes Manuskript für sein eigenes ausgibt und die angehende Freundin es dann heimlich an einen Verlag schickt, der es tatsächlich zu veröffentlichen gedenkt, dann hat man ein Problem. Der junge Protagonist in Suters Roman wollte eigentlich nur Eindruck schinden bei der schönen Marie, was ihm auch nachhaltig gelungen ist, aber dass er jetzt auf Lesereise durch die Schweizer Provinz tingeln muss, ist noch die harmloseste aller Folgen, die sich aus seinem hochgelobten “Erstling” ergeben.
Originell, witzig, spannend – ein echter Suter eben, der es wert ist wieder gelesen oder ganz neu entdeckt zu werden!

Natalie Puttkammer

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Hinterlasse einen Kommentar Oktober 30, 2012

Wiedergelesen: “Ich warte darauf, daß etwas geschieht” von Margret Forster

Millicent King beginnt 1914 als junges Mädchen mit Tagebuchaufzeichnungen. Über Jahrzehnte hinweg notiert sie sachlich und ohne Larmoyanz bis zum Sommer 1995 regelmäßig, was sie bewegte, welche Schicksalsschläge sie und ihre große Familie durch die zwei Weltkriege erfahren mussten, wie sie den oft sehr schwierigen Alltag meisterte.
Ursprünglich wollte Margret Forster das Buch nicht als Roman schreiben, sondern die Tagebuchaufzeichnungen einer Engländerin, die ihr vorlagen, veröffentlichen. Dies scheiterte jedoch am Einspruch der Angehörigen, so daß sie sich entschloß, den Stoff in Romanform zu verarbeiten.
Ein Jahrhundertleben wie im Zeitraffer – der Roman von Margaret Forster über eine tapfere und emanzipierte Frau fasziniert und berührt. Ein Buch, das es wert ist wiedergelesen oder ganz neu entdeckt zu werden!

Natalie Puttkammer

Hinterlasse einen Kommentar Oktober 1, 2012

Wiedergelesen: “Mein verwundetes Herz” von Martin Doerry

Eines der berührendsten Zeitdokumente aus der Zeit des dritten Reiches nach dem “Tagebuch der Anne Frank” ist jetzt zum Glück wieder als preiswerte Ausgabe lieferbar!

Lilli Schlüchterer, eine Jüdin aus gutem Hause und promovierte Ärztin, heiratete 1926 den jungen Arzt Ernst Jahn. Das Ehepaar hat 5 Kinder und eine gemeinsame Praxis in Immenhausen, einem kleinen Ort in der Nähe von Kassel. Mit Beginn des Naziregime jedoch beginnen mehr und mehr Repressalien gegen die Familie, vor allem gegen Lilli. Ihr wird die Approbation entzogen und während ihre Mutter 1939 nach England auswandern kann, bleibt Lilli mit ihrer Familie in Deutschland – zu ängstlich ist ihr Mann, der sich nicht vorstellen kann, in England eine neue Existenz aufbauen zu können. Der Druck auf die Familie steigt immer mehr und Ernst, der sich seiner Frau immer unterlegen gefühlt hat, da sie im Gegensatz zu ihm eine promovierte Ärztin ist, kann dem nicht lange stand halten: Während Lilli immer mehr isoliert wird und kaum mehr das Haus verlassen kann, nimmt er sich eine junge Ärztin als Partnerin in die Praxis, mit der er bald auch ein Verhältnis beginnt. Dies bleibt natürlich in der Nachbarschaft nicht lange verborgen und so läßt er sich von seiner Frau scheiden und gibt seine Frau damit der Verfolgung durch die Nazi’s preis. Lilli nimmt sich mit den Kindern, die mit der jungen Geliebten ihres Vaters kein gutes Verhältnis haben, eine Wohnung. Und hier begeht sie einen folgenschweren Fehler: An das Klingelschild ihrer Wohnung bringt sie eine alte Visitenkarte an, auf der noch ihr Doktortitel steht und ihr zweiter, verordneter Vorname Sara fehlt. Kurz danach (1943) wird sie verhaftet und in ein Arbeitslager nach Breitenau gebracht, 1944 wird sie nach Auschwitz deportiert, wo sie im Juli 1944 stirbt.

Seine besondere Wirkung bekommt diese Buch durch seine authentischen, durch keine nachträgliche Erinnerung gefilterten Texte: Es besteht aus Briefen, die Lilli Jahn an ihren Mann geschrieben hat, vor allem aber aus einem Briefwechsel zwischen ihr und ihren Kindern in den Jahren 1943 / 44, als sie bereits im Lager war. Die Entdeckung dieser Briefe ist schon eine Geschichte für sich: 1998, nach dem Tod von Gerhard Jahn, Bundesjustizminister im Kabinett Willy Brandt’s und ältester Sohn Lilli’s, fand die Familie bei ihm einen Karton mit über 500 Briefen. Es war Lilli gelingen, diese Briefe vor ihrem Tod einer Aufseherin anzuvertrauen, die sie nach dem Krieg den Kindern übergab. Der Enkel Lilly Jahns, Martin Doerry, wählte aus diesen Briefen die aussagekräftigsten aus und stellte sie, versehen mit zeitgeschichtlichen Hintergrundinformationen zu einem erschütternden, zutiefst berührenden Buch zusammen.

Man muß »Biographien lesen, und zwar nicht die Biographien von Staatsmännern, sondern die viel zu raren Biographien der unbekannten Privatleute« schrieb Sebastian Haffner in seinem Buch »Geschichte eines Deutschen«.

So kann ich dieses Buch nur wärmstens empfehlen und es in eine Reihe stellen mit dem “Tagebuch der Anne Frank” oder den Tagebüchern von Viktor Klemperer.

Susanne Martin

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Hinterlasse einen Kommentar August 29, 2012

Wiedergelesen: “Der Kameramörder” von Thomas Glavinic

Während sich zwei befreundete Pärchen auf ein gemeinsames Osterwochenende in der Steiermark freuen, geschieht in unmittelbarer Nähe ein grausamer Doppelmord an zwei kleinen Kindern. Und der Mörder hat perverserweise nicht nur den ganzen Tatverlauf auf Videokamera festgehalten, sondern lässt die Aufzeichnung auch noch einem Fernsehsender zukommen. Eine Medienlawine überrollt den Ort des Geschehens und eine öffentliche Diskussion entflammt darüber, ob ein derartiges Video überhaupt zur Ausstrahlung kommen darf. Die zwei Pärchen versuchen anfangs noch, sich von dem Geschehen um sie herum nicht die gemeinsame Freizeit verderben zu lassen, aber die zwar mit Abscheu gepaarte Neugierde treibt auch sie immer öfter vor den Fernseher, und so erliegen sie schließlich der voyeuristischen Macht der Bilder. Als sich die live übertragene Jagd auf den Mörder ihrem dramatischen Höhepunkt nähert, finden sich die vier jungen Leute plötzlich selbst mitten im Rampenlicht wieder.
Der österreichische Autor Thomas Glavinic, der für seinen ungewöhnlichen Roman mit dem Glauser-Krimipreis 2002 ausgezeichet wurde, erzählt auf eine so unbeteiligt wirkende, sachliche Art und Weise, dass es einem bei Lesen eiskalt den Rücken herunter läuft.

Ein Buch, das es wert ist ganz neu oder wieder entdeckt zu werden!

Natalie Puttkammer

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Hinterlasse einen Kommentar Juli 20, 2012

Wiedergelesen: “Streifzüge durch das Abendland” von Bill Bryson

So langsam beginnt die Hauptreisesaison – Grund genug,  Sie an dieses Buch zu erinnern!

1972 war Bill Bryson zum ersten Mal in Europa – angereist in einem Flugzeug voller Hippies, neben einem pickeligen jungen Mann sitzend, der den ganzen Flug in der Bibel las – und verlebte dort einen glücklichen Sommer. Fast zwanzig Jahre später, nachdem er 15 Jahre in England gelebt hatte, macht er sich erneut auf einen Streifzug über den europäischen Kontinent: Vom Nordkap bis nach Istanbul führt ihn seine Reise.

Auf seine unnachahmliche Weise läßt uns Bill Bryson teilhaben an seinen Erlebnissen in den verschiedenen europäischen Ländern und nimmt uns Europäer dabei mit all unseren Eigenheiten auf’s Korn: Sei es, daß er die Schwierigkeiten beim Erwerb einer Zugfahrkarte in Schweden schildert, sich über die häßliche Umgebung des Kölner Doms wundert oder das Abenteuer schildert, in Paris eine Straße zu überqueren.

Amüsant, mit Witz und Ironie geschrieben ist dieses Buch ein wahres Lesevergnügen. Die Einteilung in einzelne Kapitel pro Reisestation macht es auch zu einer idealen Nachttisch, Reise – oder Straßenbahnlektüre. Ein Buch, das es wert ist, wieder oder ganz neu entdeckt zu werden!

Susanne Martin

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1 Kommentar Mai 11, 2012

Wiedergelesen: “Der König der Purpurnen Stadt” von Rebecca Gablé

Wer gerne üppige historische Romane mit sorgfältig recherchiertem Hintergrund liest, kommt bei diesem Roman voll auf seine Kosten. Im Mittelpunkt des im England des 14. Jahrhunderts angesiedelten Romans stehen der Tuchhändler Jonah Durham und sein unaufhaltsamer Aufstieg in der Lononer Gesellschaft. Als jüngstes Mitglied in der Geschichte der Londoner Tuchhändlergilde findet er nach einer schicksalhaften Begegnung mit dem jungen König Edward dort Aufnahme. Gemeinsam mit Königin Philippa, Edwards schöner Frau, mit der ihn mehr als eine Freundschaft verbindet, revolutioniert er die englische Tuchproduktion.

Aber kein historischer Roman ohne Intrigen und natürlich bleibt auch Jonah nicht von solchen verschont….

Auch in ihrem dritten Roman gelingt es Rebecca Gablé, auf über 900 Seiten eine spannende Handlung mit einem interessanten geschichtlichen Hintergrund zu verbinden.

Ein Buch vor allem für Freundinnen und Freunde historischer Romane, das es absolut wert ist wieder oder ganz neu entdeckt zu werden!

Susanne Martin

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Hinterlasse einen Kommentar April 21, 2012

Wiedergelesen: “Ich sitze hier im Abendlicht” von Jutta Bauer

Lieben Sie es nicht auch, einen ganz persönlichen Brief zu bekommen? In Zeiten von Facebook, e-mail, Fax und Telefon passiert uns so etwas leider immer seltener.

So geht es auch der Illustratorin uns Autorin Jutta Bauer und deshalb hat sie 2003  ein wunderbares Buch herausgebracht: “Ich sitze hier im Abendlicht” ist eine Briefsammlung, in der über 100 Briefe von bekannten und unbekannten, großen und kleinen Briefeschreibern gesammelt sind. Unter verschiedenen Überschriften wir z.B. Familienbriefe, Kinderbriefe, Reisebriefe, Alltagsbriefe und anderen finden wir kurze oder lange Briefe, manchmal auch Postkarten, Notizen oder liebevoll gestaltete Briefumschläge. Die vielen Zeichnungen und Randbemerkungen über die Personen der Briefeschreiberinnen und -schreiber bringen uns diese näher. Besonders in der Rubrik Alltagsbriefe finden sich Briefe, die ich zumindest auf den ersten Blick nicht unter dieser Kapitelüberschrift erwartetet hätte. Sie machten mir wieder einmal bewußt, daß ein Alltag in Frieden, Freiheit und bei guter Gesundheit nicht selbstverständlich sind.

So ist dies kein Buch, das Sie ordentlich hintereinander lesen werden, sondern ein Buch, das zum darin herumschmökern einlädt. Je nach Stimmung werden Sie unterschiedliche Briefe berühren und deshalb werden Sie dieses schön gestaltete Hausbuch immer wieder gerne zur Hand nehmen.

Ein Buch, das es wert ist, wieder oder ganz neu entdeckt zu werden!

Susanne Martin

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Hinterlasse einen Kommentar März 16, 2012

Wiedergelesen: “Unter Verdacht” von Joyce Carol Oates

Während der Mittagspause tönt Matt herum, daß er die Schule in die Luft jagen wird, wenn sein neues Theaterstück nicht aufgeführt wird. Ein Spruch, der nicht ernst gemeint ist, der aber einen Alptraum nach sich zieht: Mitten im Unterricht erscheinen zwei FBI – Beamte, die ihn abführen und in Untersuchungshaft nehmen, denn ein anonymer Anrufer informierte die Schulleitung über die angebliche Gefahr.
Am Anfang denkt Matt noch, dass sich die Sache schnell aufklären wird, aber keiner seiner Freunde steht ihm bei. Nur Ursula Riggs, eine Mitschülerin, die er kaum kennt, hat den Mut zur Polizei zu gehen und die Situation so zu schildern, wie sie war. Aber trotzdem seine Unschuld erwiesen ist, ist die Geschichte damit nicht ausgestanden, denn Matt bleibt Außenseiter und langsam aber sicher gerät seine Welt aus den Fugen. Und wieder ist es Ursula Riggs, die ihn davon abhält, eine grosse Dummheit zu begehen……
Dieser erste Jugendroman der renommierten amerikanischen Autorin Joyce Carol Oates ist nicht nur für Jugendliche fesselnd zu lesen. Sensibel thematisiert die Autorin ein hochaktuelles Problem und erzählt gleichzeitig sehr einfühlsam, wie zwischen den beiden Außenseitern zuerst eine Freundschaft und ganz langsam eine Liebe wächst.
Absolut empfehlenswert für Jugendliche ab 14 Jahren und Erwachsene! Und  ein Buch, das es wert ist, wieder oder ganz neu entdeckt zu werden!

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Hinterlasse einen Kommentar März 1, 2012

Wiedergelesen: “Malibu” von Leon de Winter

Ähnlich wie bei den Büchern von John Irving ist man auch bei Leon de Winters Romanen eindeutig suchtgefährdet. Aber so lange der Niederländer fleissig schreibt, muss man sich um Nachschub keine Sorgen machen!

Ein Tag im Dezember stellt das Leben des mäßig erfolgreichen Drehbuchautoren Joop Koopman völlig auf den Kopf. Ein alter Schulfreund will ihn dazu überreden, für den Mossad zu arbeiten, und während sie dieses Gespräch führen, muss Koopman erfahren, dass seine 17jährige Tochter bei einem Unfall so schwer verletzt wurde, dass sie kurz darauf stirbt.

Leon de Winter hat eine feinfühlige Tragödie geschrieben und mit einer Mischung aus Politspionage und metaphysischem Thriller zu einem rasanten Roman verarbeitet.

Natalie Puttkammer

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Hinterlasse einen Kommentar Januar 13, 2012

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